Das obere Sprunggelenk

Eine Arthrose des oberen Sprunggelenkes kann sehr schmerzhaft sein und die normale Fortbewegung stark beeinträchtigen.
Die Versteifung des Gelenkes (Arthrodese) war Jahrzehnte lang die Therapiemethode der Wahl. Trotz einer Verbesserung der Schmerzsituation berichten Patienten über Probleme bei der Mobilisation. Hierunter fallen Schwierigkeiten beim Treppen steigen und beim aufstehen vom Stuhl.
Im Laufe der Zeit können Schmerzen in überlasteten Nachbargelenken auftreten und das ohnehin hölzerne Gangbild weiter verschlechtern. Weitere Nachteile liegen in dem hohen Infektionsrisiko, der langen Rekonvaleszenzzeit (3 Monate Gips) und dem hohen Risiko einer Falschgelenkbildung (Pseudarthrose).

Die rekonstruktive Versorgung mit einer Sprunggelenksprothese / Sprunggelenksendoprothese ermöglicht dem Patienten im Vergleich zur Fusion eine wesentlich schnellere Remobilisierung mit Erhalt der Abrollvorgänge. 6 Wochen nach dem operativen Eingriff ist in der Regel das Laufen ohne Gips mit voller Belastung erlaubt.
Dennoch eignet sich nicht jedes Gelenk für eine Endoprothese. In Fällen von hochgradigen Bandinstabilitäten oder erheblichen Knochenverformungen ist weiterhin die Versteifung die Therapie der Wahl.

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Früher war die Versteifung des Sprunggelenkes die Therapiemethode
der Wahl.

6 Wochen nach der Operation ist
das Laufen ohne Gehhilfen erlaubt!